Ensemble 4'3'' und Alexej Aigui

Moskau

TERMINE:

München 29.11.03 20 Uhr Reithalle

Alexei Aigui und sein Ensemble 4’33’’ gehören laut Kritikerstimmen zu den interessantesten musikalischen Projekten der letzten Jahre in Russland. Ihre exzellente Ausbildung, ihre Vielfältigkeit und ihre unbekümmerte Spielfreude reißen jedes Publikum mit. Sie machen vor nichts halt – mischen Klassik mit Volkslied, Tango mit Rock, verzaubern mit Glockenspiel und virtuoser Geige.

Alexei Aigi wurde am 11. Juli 1971 in Moskau geboren. Zwischen 1987 und 1991 spielte er in alternativen Rock Gruppen wie DO MAJOR. 1991 machte er seinen Abschluß an der Ippollitow-Iwanow Musik-Akademie in Moskau im Hauptfach Violine.
1994 gründete er gemeinsam mit Julia Bederowa das ENSEMBLE 4'33'', das er leitet und in dem er Geige spielt. ENSEMBLE 4'33'' war das erste Ensemble in Rußland, das Werke von John Cage, La Monte Young, Toru Takemitsu, Morton Feldman und anderen westlichen Komponisten aufführte. Russische Komponisten wie Wladimir Martynow, Anton Batagow und Pawel Karmanow haben eigens Stücke für das Ensemble geschrieben.
Seit 1994 haben Alexei Aigi und das ENSEMBLE 4'33'' an vielen internationalen Festivals teilgenommen: Moskauer »Alternativa«, »Berlin - Moskau«, »Internationales Jazz Festival Archangelsk«, »Tampere Jazz Happening«, »Moskauer Herbst«, »The New Baltic Dance Festival«, »Fete de La Music«, etc.
Ballett- und Filmmusik bilden einen Schwerpunkt in Alexej Aigis kompositorischer Arbeit. Seine Musik für den Film »The Country of the Deaf« wurde mit dem »Russischen National Preis der Filmkritiker« für die beste Filmmusik 1998 ausgezeichnet und für den russischen »Nika« nominiert.

Filmmusik:
1992 »Winter living it up«, Dokumentarfilm von Wladimir Pic
1996 »Orpheus walking«, Kurzfilm von Kate de Pury
1997 »Property 9«, Michail Krylow
1998 »The country of the deaf«, Walerij Todorowskij
1998 »Retro for three«, Pjotr Todorowskij
1999 »Private chronics. Monologue«, Dokumentarfilm von Witalji Manskij

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