„DEM LICHT FOLGEND...“

Kammerorchester „Opus Posth.“; Chor „Sirin“

TERMINE:

Berlin 10.01.04 20 Uhr Berliner Dom
Meschede 11.01.04 20 Uhr Abtei Königsmünster
Köln 13.01.04 20 Uhr Kölner Dom
München 14.01.04 20 Uhr Kirche St. Anna
Speyer 15.01.04 20 Uhr Dreifaltigkeitskirche

Unter dem Thema „DEM LICHT FOLGEND ...“ präsentieren sich das Ensemble OPUS POSTH mit seiner Leiterin und Solo-Geigerin Tatiana Grindenko sowie der Kammerchor SIRIN unter der Leitung von Andrey Kotov in fünf deutschen Städten – im Berliner Dom, in der Abtei Königsmünster/ Meschede, im Kölner Dom, im Speyrer Dom und in der Kirche St. Anna in München.

Aufgeführt wird Wladimir Martynows "Requiem in G-Dur für Solo-Violine, Chor und Streichorchester". Das 43-minütige Werk wurde zwar bereits 1999 bei den 14. Arolser Barock-Festspielen uraufgeführt, erfährt aber insbesondere durch die Interpretations- und Gesangstechniken von SIRIN eine völlig neue Bedeutung innerhalb der Aufführungsebene sakraler Musik.

Das Kammerensemble OPUS POSTH wurde von Tatiana Grindenko und Wladimir Martynow gegründet und setzt sich aus Mitgliedern der "Moskauer Akademie für Alte Musik" zusammen. 1946 in Moskau geboren, widmet sich Martynow nach seinen Kompositions- und Konzertpiano-Examen am Moskauer Konservatorium zunächst der minimalistischen Komposition. Er beteiligt sich an Avantgarde-Festivals und arbeitet im Elektronikstudio des Skrjabin-Museums. Mitte der 70er vollzieht er einen radikalen Wandel von der strukturellen Ausgefeiltheit serieller Technik zur "Neuen Einfachheit". Martynow gilt als einer der führenden Komponisten der neuen russischen Avantgarde.

Der Kammerchor SIRIN wird in der ersten Hälfte des Konzertes altrussische Pilgerlieder aufführen. Das Repertoire des 1989 gegründeten Chores umfasst verschiedene Stile der altrussischen geistlichen Musik, besonders von frühen Formen der russischen Polyphonie. SIRIN ist Gewinner verschiedener Festivals wie beispielweise dem Canterbury Festival (1998), den Festivals Musica Sacra in Marktoberdorf (1994, 2000) und Musica Sacra in Maastricht (2000). Im Jahr 2000 waren die Konzerte des Chores Teil der Feierlichkeiten in Jerusalem „2000 Jahre Christentum“. Die Jury des renommierten französischen Schallplatten-Preises Diapason d'Or war sich in der Einschätzung des Chores einig: „Ein plötzlicher Schock durch seine ersten Töne ... Nach dem Hören der CD hat man nur den einzigen Wunsch, dieses seltene Repertoire in einem Konzert zu erleben, und in direkten Kontakt mit diesen wundervollen Stimmen zu treten.“

   


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