KRIEG UND FRIEDEN TEIL I nach Lew Tolstoj

Theaterstudio Pjotr Fomenko, Moskau

in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln

TERMINE:

Berlin 02.12.03 - 04.12.03 Theater am Halleschen Ufer
Dresden 09.12.03 Schauspielhaus, Theaterstr. 2, 01067 Dresden

Regie:      Pjotr Fomenko
Bühne:     Wladimir Maksimow
Kostüme: Maria Danilowa
u. a. mit Galina Tjunina, Rustem Juskajew, Karen Badalow, Andrej Kasakow

Im Repertoire des Theaterstudios Fomenko, der mit der höchsten russischen Theaterauszeichnung, der „Goldenen Maske“, bedacht wurde, stößt man auf äußerst bemerkenswerte Inszenierungen. Fomenkos Schauspieltruppe hat über die Jahre einen Ensemblegeist geprägt, der ein homogenes und meisterhaftes Schauspiel hervorgebracht hat.

„Krieg und Frieden. Teil I“ in der Bearbeitung von Everett Dixon: „Unser Theater hat sich dem Stück „Krieg und Frieden“ schon vor langer Zeit zugewandt – vor mehr als 7 Jahren. Schon 1994 haben wir das Stück Tolstojs in Gänze mit verteilten Rollen vorgelesen. Auf Hunderten von Seiten wurden die erwähnten Personen gemäß ihrer Chronologie sorgfältig herausgeschrieben. Diese Notizen, aufgeklebt an die Wände des Zimmers des Schauspielers, in dessen Haus gearbeitet wurde, machten zufälligen Besuchern Angst. Und obwohl schon zu diesem Zeitpunkt klar war, den Beginn des Romans zu inszenieren – bis zur Abfahrt des Fürsten Andrej aus Lyssyje Gory – und Teile des Epilogs, hat der damalige heldenhafte kanadische Praktikant Everett Christopher Dixon eine Dramatisierung des gesamten Romans geschaffen. Danach sind wir immer und immer wieder zu dem Text Tolstojs zurückgekehrt, fingen mit den Proben an, hörten wieder auf….Am Ende des Jahres 2000 war nichts klar, aber zurücktreten ging nicht mehr. Uns scheint, dass die ausgewählten Szenen aus dem Beginn des Romans sich selbst genug sind. In ihnen entstehen nicht nur, sondern reflektieren sich in erstaunlichem Maße alle folgenden Ereignisse des Romans: internationale, politische, kriegerische, heldenhafte und sehr persönliche, tragische und schöne.“ (Ensemble Pjotr Fomenko)

Die vierstündige Inszenierung gliedert sich abhängig vom Ort des Geschehens in drei Teile: St. Petersburg, Moskau und Lyssyje Gory. Der Krieg hat noch nicht begonnen, doch die Welt ist bereits voller dunkler Vorahnungen.

Die Inszenierung wurde 2002 auf dem Festival „Goldene Maske“ in den Kategorien „Beste Kammertheaterinszenierung“, „Beste Regie“ und „Beste weibliche Rolle“ ausgezeichnet.

      

zu den Beteiligten der Auführung ...

über das Theaterstudio Pjotr Fomenko ...

Kritiken:

"Andrej macht sich auf den Weg ...", Finanssowaja Rossija Nr. 7, März 2003 (pdf-Datei)

"Am Kutusowskij gewann Pjotr Fomenko sein eigenes Borodino", „Obstschaja gaseta“ Nr. 8, 22.-28.02.2001 (pdf-Datei)

 


nach oben