Jurij Ljubimow

Jurij Petrowitsch Ljubimow wurde am 30. September 1917 in Jaroslawl geboren. Jurij Ljubimow ist ein weltberühmter moderner Regisseur des russischen Theaters. Seine Aufführungen von Brecht, Shakespeare, Molière und russischen Autoren, die er in den 70er, Anfang der 80er geschaffen hat, sind in die Weltgeschichte des Theaters eingegangen. In den 80er Jahren arbeitete er viel im Ausland, auch in Deutschland. Nach der Rückkehr zum Theater an der Taganka hat er solche Theaterstücke aufgeführt, wie „Doktor Schiwago“ von Boris Pasternak, „Die Brüder Karamasow“ von Fjodor Dostojewskij, „Medea“ von Euripides, „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats dargestellt durch die Schauspielgruppe des Hospizes zu Charenton unter Anleitung des Herrn de Sade“ von Peter Weiss, die zu großen Ereignissen im Moskauer Theaterleben wurden.

Seit 40 Jahren kreiert Jurij Ljubimow poetische und dramatische Theatervorstellungen und beginnt mit den Proben nur dann, wenn er eine klare Konzeption der jeweiligen Aufführung hat. „Faust“ ist keine Ausnahme.
Arthur Miller sagte, dass das Theater an der Taganka ihm den Glauben ans Theater zurückgab und der britische Kritiker Martin Esslin nannte Ljubimow „einen der größten Regisseure unserer Zeit.“

     


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